Atemschutz - Schulung

 

 
ATEMSCHUTZ - waren diese Geräte vor drei Jahrzehnten noch längst nicht bei allen Feuerwehren vorhanden, so haben sich diese inzwischen zur Standardausrüstung entwickelt. Dennoch erfordert dieser Sachbereich eine ständige Aus- und Weiterbildung zur Sicherheit der eingesetzten Mannschaft. Mit der am 3. April 2012 stattgefundenen Atemschutzübung konnte hierfür wiederum Sorge getragen werden. Atemschutzwart HFM Manuel Neuner und dessen Stellvertreter OFM Georgios Chrysochoidis erstellten dazu am Gelände des Feuerwehrhauses einen Stationsbetrieb.

Station 1 galt dem ordnungsgemäßen Ausrüsten im Fahrzeug. Trotz Zeitdruck ist es auch im Einsatzfall oberstes Gebot, die Geräte fachgerecht aufzunehmen und in Betrieb zu setzen. Nach erfolgter Aufnahme der Gerätschaften mussten sich die Trupps an der Atemschutzüberwachung melden, von der die Einsatzbefehle erteilt wurden.
 

 
 
















 

 

 
Im Mittelpunkt der zweiten Station stand die richtige Bedienung der Drehleiter DLK 18/12. Bestimmte Einsatzszenarien erfordern ein Vorgehen über die Drehleiter unter schwerem Atemschutz. Aufgrund der Tatsache, dass nicht jeder Geräteträger über eine Ausbildung zum Drehleitermaschinist verfügt, erfolgte hier die Einschulung auf die Bedienung im Rettungskorb. Die anschließende Aufgabe bestand in der Bergung einer verletzten Person aus dem 1. Obergeschoss des Feuerwehrhauses über die Drehleiter mit der Krankentrage des Roten Kreuzes.
 

 
 














 

 

 
Der Schwerpunkt aller Atemschutzeinsätze liegt in der Brandbekämpfung. Aus diesem Grund konzentrierte man sich bei Station 3 auf die taktische Vorgehensweise mit der Wärmebildkamera im Innenangriff. Im verrauchten Gemeindebauhof galt es zwei Wärmequellen aufzufinden und deren Temperatur an die Überwachungsstelle zu melden. Weiters musste ein Gefahrgutkanister aufgefunden und dessen Füllstand eruiert werden.
 

 
 














 

 

 
Mit der Waschbox im Feuerwehrhaus konnte eine weitere Örtlichkeit für Station 4 gefunden werden. Die Montagegrube bietete die Möglichkeit den Abstieg in einen Schacht zu beüben. Im Anschluss musste ein Hindernisparcour unter beengten Platzverhältnissen bewältigt werden, ehe die Grube wieder verlassen werden konnte.
 

 
 


















 

 

 
Nach Rückmeldung bei der Atemschutzüberwachung erfolgte das Ablegen der Gerätschaften sowie das Herstellen der Einatzbereitschaft durch Aufrüstung dieser.
 

 
 


 

 

 
Für die Teilnehmer war es wiederum ein interessanter Schulungsabend, der zur Festigung der Handhabung sowie der Zusammenarbeit in den einzelnen Trupps beitrug.
Ein abschließender Dank ergeht an das Team des Sachgebietes Atemschutz, HFM Manuel Neuner und OFM Georgios Chrysochoidis. Weiters bedanken wir uns beim Roten Kreuz Seefeld für die zur Verfügung Stellung der Krankentrage bei der Personenbergung.

Bericht: FM Maximilian Neuner
Bilder: FM Maximilian Neuner, PFM Selina Neuner