2. Gemeinschaftsübung

 

 
„Hier Florian Leutasch, Verkehrsunfall in Weidach mit zwei beteiligten Fahrzeugen, eine eingeklemmte Person, weitere Personen nicht auffindbar!“ – mit diesen Informationen wurden die Einsatzkräfte zur zweiten Gemeinschaftsübung am Mittwoch, den 30. Mai 2012 alarmiert. Ort des Geschehens war eine Gemeindestraße zwischen den Ortsteilen Seewald und Weidach nahe dem Kreithlift.

Gemäß Alarmplan rückte das Rüstlöschfahrzeug RLF-A als Erstfahrzeug in Richtung Unglücksstelle aus. Vor Ort und Stelle fand die Mannschaft einen am Dach liegenden PKW mit einer eingeschlossenen Person vor. Ein weiteres am Unfall beteiligtes Fahrzeug war in den gegenüberliegenden Straßengraben gestürzt, Insassen waren hier jedoch keine zu sehen. Primäraufgabe nach der Lageerkundung galt der Sicherung des am Dach liegenden Autos sowie der Erstabsicherung der Unfallstelle. Nachrückende Kräfte des Tanklöschfahrzeuges sorgten für einen entsprechenden Brandschutz, während die Besatzung des Löschfahrzeuges unter Zuhilfenahme der Wärmebildkamera die Umgebung nach den vermissten Personen erfolgreich absuchte. Zwischenzeitlich verschaffte man sich am ersten Unfallfahrzeug einen Zugang über die Fahrertüre zum Patienten. Aufgrund des Verletzungsbildes entschied man sich für eine Crashbergung, wozu das Fahrzeug mittels Seilwinde auf die Räder gestellt wurde und das Opfer rasch geborgen werden konnte.

 Nachdem die Einsatzübung somit gelungen abgeschlossen wurde, folgte im zweiten Teil eine Festigung im Umgang mit dem hydraulischen Rettungsgerät.

„Wie die heutige Übung wieder gezeigt hat, trägt eine zweckmäßige Lageerkundung in der Erstphase nicht nur zum Einsatzerfolg bei, sondern kann auch helfen, wertvolle Zeit zu sparen. Ein Lob gilt allen Übungsteilnehmern für das ruhige und saubere Arbeiten“, weiß Kommandant-Stellvertreter und Übungsverantwortlicher BI Hermann Aichner zu berichten.

Übungsplaner & Einsatzleiter: BI Hermann Aichner

Im Einsatz:

  • Feuerwehr Leutasch mit RLF, TLF, DLK, LF, MTF und 34 Mann
 
 


 

 

 

 

 

 














Bericht: OFM Maximilian Neuner
Bilder: PFM Marco Kluckner