Schulungsübung

 

 
Im Mittelpunkt der am Mittwoch, den 11. Juli 2012 stattgefundenen Schulungsübung stand das Thema „Personenrettung“.

Verschiedenste Einsatzlagen in Höhen und Tiefen verlangen sowohl für die eingesetzte Mannschaft als auch für die zu rettenden Personen ein gesichertes Arbeiten. Um diese Anforderungen zu erfüllen, bedarf es einer ständigen Auffrischung mit den dafür zur Verfügung stehenden Gerätschaften.
Auf zwei Stationen wurde an diesen Abend speziell auf die Rettung aus Tiefen Wert gelegt. Für die Bergung einer verletzten Person aus einer Montagegrube kam das Rollgliss in Kombination mit der Korbtrage zum Einsatz. Ein geeigneter Anschlagpunkt hierfür konnte mittels Steckleiterteilen gefertigt werden.
Bei Menschenrettungen aus Gruben und Silos spielt der Faktor Zeit eine entscheidende Rolle – befinden sich doch meist giftige Gase in den Innenräumen. Um diese Rettungen schnellstmöglich vollziehen zu können, wird hier eine Crashbergung bevorzugt. Die Übung zeigte, dass dies auch mit einfachsten Mitteln, im konkreten Fall mit einem Schlauch, erfolgen kann.

Die zweite Station umfasste die Tiefenbergung in Zusammenarbeit mit unserer Drehleiter. Hierfür wurde ein Retter, ausgestattet mit einem Fünfpunktgurt, in die Tiefe gehievt. Dem vorgefundenen Opfer wurde dann in weiterer Folge die Bergewindel umgelegt und in Begleitung des Helfers geborgen.

„Das an diesem Abend erweiterte Wissen lässt sich natürlich ausbauen und auch andere Methoden zur Bergung bieten sich an“, so OFM Markus Nairz, welcher als Teilnehmer des Personenrettungslehrgangs einen Teil der Schulung übernahm. Die einhellige Meinung aller Teilnehmer: „Ein interessantes Thema mit Wiederholungscharakter!“
 

 
 


 

 

 

 

 

 














Bericht: OFM Maximilian Neuner
Bilder: FM Ramona Neuner